Wassergeschichte Zwickaus

Geschichte des Zwickauer Wassers

Trinkwasserversorgung

Röhrenstege

Der Zwickauer Raum ist von vielen Flüssen und Quellen geprägt – ideale Ausgangsbedingung für eine ausreichende Trinkwasserversorgung. Chroniken zufolge wurde Zwickau bereits im Jahre 1350 von außerhalb über einen Röhrensteg mit Trinkwasser versorgt.

Aus Stegen werden Leitungen

Bereits 1535 verfügte die Muldestadt über ein erstes einfaches Trinkwassersystem.

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Abwasserentsorgung

„Klein-Venedig“

Die Bezeichnung Zwickaus als „Klein-Venedig“ stammt aus dem 15. / 16. Jahrhundert, als zahlreiche über ein Schöpfrad mit Muldewasser gespeiste Wasserrinnen die Gassen der Stadt durchzogen. So wurde bei Feuer das Wasser in den Rinnen angestaut und zu Löschzwecken genutzt. Stadtbrände hatten damals eine verheerende Wirkung, da ein großer Teil der Häuser aus Holz war. Außerdem spülten die Wasserrinnen den Unrat der Stadt weg. Dies war natürlich ein idealer Nährboden für viele Krankheiten und Seuchen. So grassierte beispielsweise noch 1681/82 eine Pestseuche in Zwickau.

Unterirdische Abwasserentsorgung

Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert reichten die bisherigen Wasserrinnen nicht mehr aus, um Abwasser und Müll aus der Stadt zu schwemmen. Nachdem eine Cholera-Epidemie viele Opfer gefordert hatte, enschieden sich die Zwickauer Stadtväter 1892 dazu, ein Abwasserkanalnetz zu bauen. Die Lösung bestand in einer unterirdischen Abwasserentsorgung. 1892 errichtete man den ersten Abwassersammler.

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