Wasserverteilung auf der Erde, Quelle: expeditionwasser
Wasserverteilung auf der Erde, Quelle: expeditionwasser

Geschichte des Wassers

Wasser ist der Quell des Lebens und das Lebensmittel Nummer eins. Vielen Tieren und Pflanzen bietet es zudem einen optimalen Lebensraum.

Mehr als die Hälfte der Erdoberfläche ist mit Wasser bedeckt und auch der menschliche Körper besteht zu zwei Dritteln aus diesem Element. In vielen Mythen und alten Geschichten der Menschen spielt Wasser eine zentrale Rolle.

Geschichte des Wassers weiter

Seit jeher ist es ein Symbol der Lebenskraft und der Erneuerung. Schon die alten Römer erkannten die wohltuende Kraft des Wassers. Sie erbauten großzügige Bäder und Thermen, die ihnen zur Entspannung von Körper und Seele dienten.

Auch heute noch schätzen Menschen aller Kulturen das Wasser als Element des Lebens, der Erholung und der Reinigung.

Die Anfänge der Wasserversorgung

Erste Brunnen für die Wasserversorgung aus Grundwasser existierten schon etwa 5000 v. Chr. Etwa zur selben Zeit begannen die Ägypter, den Nil für die Bewässerung ihres Landes zu nutzen. Dazu bauten sie entlang des Flusses Bewässerungsgräben. Bis um 2100 v. Chr. entwickelten sie so ausgeklügelte Bewässerungssysteme. Dazu gehörte ein 19 km langer Kanal, der das Wasser aus Überflutungen des Nils zum Moeris-See ableitete.

Wassergeschichte, Quelle: expeditionwasser
Wassergeschichte, Quelle: expeditionwasser

Römisches Reich

Etwa 312 v. Chr. bauten die Römer die erste Fernwasserleitung in Europa, die Aqua Appia. Diese 17,6 km lange Wasserleitung versorgte die Stadt mit Wasser von Gewässern außerhalb Roms. Bis zum Jahr 226 wurde Rom von elf solcher Fernwasserleitungen versorgt. Zur Überbrückung von Tälern bauten die Römer Aquädukte. Mehr als zehn davon versorgten die Stadt täglich mit rund 140 Kubikmetern Wasser, ausreichend für die ganze Stadt.

Auch die Abwasserentsorgung war im Römischen Reich weit entwickelt. Bereits 600 v. Chr. wurde in Rom die Cloaca Maxima erbaut. Während der Blüte Roms wurde unter der Stadt ein umfassendes Kanalsystem gebaut, das die Abwässer sammelte und in den Tiber ableitete. Bis heute entsorgt die Cloaca Maxima die Abwässer in Rom und ist damit das älteste Bauwerk, das noch betrieben wird.

Mit dem Niedergang des Römischen Reichs geriet die weit entwickelte Wassertechnik in Vergessenheit. Im Mittelalter wurden in Europa die Abfälle und Fäkalien direkt auf der Straße entsorgt. Das führte zu Seuchen wie Typhus, Ruhr und Cholera, die oft durch verunreinigtes Trinkwasser hervorgerufen wurden.

Technisches Denkmal Wasserwerk Wiesenburg
Technisches Denkmal Wasserwerk Wiesenburg

Zentrale Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Deutschland

Die erste zentrale Wasserversorgungsanlage Deutschlands entstand 1848 in Hamburg. Kontrollen der Wasserqualität gab es jedoch noch nicht. Mit der Wasseraufbereitung wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts begonnen, nachdem bei der letzten Choleraepidemie 1892 in Hamburg 7.000 Menschen gestorben waren.

1890 wurde im Rat der Stadt Zwickau die Satzung für die städtischen Wasserwerke verabschiedet und in Wiesenburg ging das gleichnamige Wasserwerk Wiesenburg in Betrieb.

In Frankfurt am Main entstand 1895 das erste Klärbecken Deutschlands.

Heutzutage sind die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Deutschland hoheitliche Aufgaben und die Qualität des Trinkwassers sowie des Abwassers werden ständig überprüft.

 


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